

Ob Sie selbst betroffen sind oder einen geliebten Menschen begleiten – hier können Sie Verständnis, Halt und praktische Hilfe für den Alltag finden.
MIT COPD LEBEN verbindet Menschen, die ähnliche Herausforderungen meistern.
Wir bieten fundierte, hilfreiche Informationen, die regelmäßig aktualisiert werden – immer auf dem neuesten Stand der Erkenntnisse.
Die Plattform bringt medizinische Expertise, echte Lebenserfahrungen und bewährte Alltagstipps zusammen – damit Sie die Unterstützung bekommen können, die Sie brauchen.
Expertinnen und Experten im Interview: Fragen und Antworten rund um COPD
„Welche Symptome sind typisch für eine Verschlechterung?“
Gerade in der Belastbarkeit können Sie Einschränkungen bemerken. Treppensteigen, Einkaufen oder der Gang zum Briefkasten werden zur Herausforderung.
Marion Saladin, Praxismanagerin, Lungenzentrum Augsburg
„Warum soll ich meine COPD-Symptome und Schübe festhalten?“
Sie sensibilisieren sich für die Krankheit und können bei Verschlechterungen schneller handeln. Außerdem sind die Informationen für Ihre Ärztin oder Ihren Arzt sehr aufschlussreich
Marion Saladin, Praxismanagerin, Lungenzentrum Augsburg
„Wie kann regelmäßige Bewegung COPD-Patientinnen und -Patienten helfen?“
Regelmäßige Bewegung hilft, die Lebensqualität zu steigern und Symptome zu lindern. In vielen Fällen braucht man weniger Medikamente.
Dr. Matthias Krüll, Lungenfacharzt, Berlin
„Welchen Tipp gibt es für COPD-Patientinnen und -Patienten, um aktiv zu bleiben?“
Man braucht keine Angst zu haben. Aus der Puste kommen und ein bisschen Luftnot sind ganz normale Vorgänge, wenn man sich bewegt.
Dr. Matthias Krüll, Lungenfacharzt, Berlin
Erfahren Sie mehr über Lungensport-Angebote in Ihrer Nähe direkt bei der AG Lungensport.
Umfassende Informationen rund um COPD, körperliche Aktivität, Ernährung und Raucherentwöhnung finden Sie auf dem Informationsportal von Breath Hannover. Ergänzende Videobeiträge zu diesen Themen sind in der YouTube-Playlist zusammengestellt.
Echt. Bewegend. Besser Leben mit COPD.
„Wie kann eine COPD-Diagnose ablaufen?“
Ingo berichtet, wie er die Diagnose COPD erlebt hat, welche Herausforderungen der Alltag mit sich bringt und was ihm geholfen hat, damit umzugehen.
Ingo, 56 Jahre, lebt seit 5 Jahren mit COPD.
„Mehr Luft, mehr Leben – trotz COPD“
Rainer erzählt, wie ihn die Erkrankung zeitweise stark eingeschränkt hat und wie er Schritt für Schritt wieder zu mehr Lebensqualität und Lebensfreude gefunden hat.
Rainer, 76 Jahre, lebt seit 30 Jahren mit COPD.
„Wie gelingt es, trotz COPD das Leben aktiv zu gestalten?“
Yvonne berichtet offen von dem Moment der Diagnose, den Herausforderungen im Alltag und ihrem Wunsch, trotz COPD so zu leben wie jeder andere.
Yvonne, 45 Jahre, lebt seit 4 Jahren mit COPD.
Weitere Patientengeschichten finden Sie unter
Erfahrung teilen, Mut schenken. Erzählen Sie uns Ihre Geschichte.
Jeder Weg mit COPD ist individuell. Die persönlichen Erfahrungen jeder Einzelnen und jedes Einzelnen enthalten wertvolle Erkenntnisse, die anderen Mut machen und neue Perspektiven eröffnen können.
Wir möchten Ihrer Geschichte Raum geben und erfahren,
- welche Herausforderungen Sie meistern müssen.
- was Ihnen im Alltag mit COPD Kraft gibt.
- an welchen Stellen Sie sich mit Ihren Bedürfnissen noch nicht ausreichend gehört fühlen.
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Katharina Steigmann
Havas Life Berlin GmbH

Austauschen und Aufatmen
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„Wo finde ich Lungenfachärzte in meiner Nähe?“
Nutzen Sie den Lungenatlas und buchen Sie heute einen Termin bei einer Pneumologin oder einem Pneumologen in Ihrem Umkreis.
FAQ
Darf man mit COPD fliegen?
Ja, viele Menschen mit COPD können problemlos fliegen. Vor einer Flugreise sollten Sie jedoch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt sprechen – insbesondere bei fortgeschrittener COPD, häufigen Krankheitsschüben (Exazerbationen) oder wenn Sie Sauerstoff benötigen. So können mögliche Risiken frühzeitig abgeklärt und die Reise gut vorbereitet werden.
Ist eine Erkältung bei COPD gefährlich?
Ja, eine Erkältung sollte bei COPD ernst genommen werden. Sie kann die Beschwerden verschlimmern und einen Krankheitsschub (Exazerbation) auslösen. Deshalb sollten Sie bei Anzeichen einer Erkältung frühzeitig Ihre Ärztin oder Ihren Arzt kontaktieren, insbesondere wenn sich Atemnot, Husten oder Auswurf verschlechtern.
Ist COPD genetisch bedingt?
COPD wird meist durch Rauchen oder das Einatmen von Schadstoffen verursacht. In seltenen Fällen können jedoch auch genetische Faktoren eine Rolle spielen. Die bekannteste erbliche Ursache ist der Alpha-1-Antitrypsin-Mangel. Wenn COPD in Ihrer Familie häufiger vorkommt, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über mögliche Untersuchungen.
Was bedeutet COPD GOLD?
COPD GOLD bezeichnet die Einteilung der COPD nach den Kriterien der internationalen Fachorganisation Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (Gold).
Dabei wird die COPD genauer klassifiziert. Darunter fällt die schwere der Einschränkung der Lebensqualität, die Symptomlast und Exazerbationen.
GOLD-Stadien nach Lungenfunktion
Die Einteilung erfolgt meist über die Spirometrie (FEV1-Wert = Einsekundenkapazität: Sie beschreibt, wie viel Luft Sie nach tiefem Einatmen innerhalb einer Sekunde kräftig ausatmen können). Anhand dieser Werte kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt ermitteln, wie stark die Atemwege verengt sind:
GOLD-Stadium Schweregrad FEV1-Wert
GOLD 1 Leicht (mild) ≥ 80 %
GOLD 2 mittel 50–79 %
GOLD 3 Schweregrad 30–49 %
GOLD 4 sehr schwer < 30 %
Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Übersicht über die
vier GOLD-Stadien der COPD und die Lebenserwartung
Zusätzlich: Gruppen A, B, E
Heute wird COPD oft zusätzlich nach Beschwerden und Krankheitsschüben (Exazerbationen) eingeteilt:
- Gruppe A: wenige Beschwerden, keine Krankheitsschübe
- Gruppe B: starke Beschwerden, aber keine Krankheitsschübe
- Gruppe E: wenn Krankheitsschübe auftreten
Beispiel: „COPD GOLD 2B“ bedeutet:
- mittelgradige Einschränkung der Lungenfunktion ohne Krankheitsschübe
Welche Medikamente gibt es bei Asthma und COPD?
Für die Behandlung von Asthma und COPD stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Dazu gehören inhalative Medikamente, die die Atemwege erweitern und Beschwerden lindern. Bei COPD stehen vor allem langwirksame bronchienerweiternde Medikamente im Vordergrund. Entzündungshemmende Medikamente wie inhalative Kortikosteroide (ICS) können sowohl bei Asthma als auch bei COPD eine wichtige Rolle spielen. Für bestimmte Patientinnen und Patienten kommen zudem moderne Therapien wie Biologika infrage. Welche Behandlung geeignet ist, hängt von der Erkrankung, den Beschwerden und dem individuellen Risikoprofil ab.
Möchten Sie wissen, wie die verschiedenen Medikamente wirken? Erhalten Sie eine einfache Übersicht über Ihre Behandlungsmöglichkeiten. Therapiewege einfach erklärt
Die COPD-Therapie entwickelt sich stetig weiter. Lesen Sie, welche neuen Therapien und Entwicklungen Ihnen in Zukunft alternativ zur Verfügung stehen können. Neue Behandlungsansätze entdecken
Wann kommen Kortisontabletten bei COPD zum Einsatz? Wir erklären Ihnen verständlich, wann es Ihnen hilft und worauf Sie bei der Einnahme achten sollten. Wichtige Fakten zu Kortison lesen
Wie alt wird man mit COPD?
Die Lebenserwartung bei COPD kann sehr unterschiedlich sein. Viele Menschen mit COPD erreichen ein hohes Alter – insbesondere, wenn die Erkrankung früh erkannt und gut behandelt wird.
Wichtige Einflussfaktoren sind:
- ob und wie viel geraucht wird bzw. wurde,
- wie stark die Lungenfunktion eingeschränkt ist,
- wie häufig Krankheitsschübe (Exazerbationen) auftreten,
- das Vorliegen weiterer Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
- körperliche Aktivität und allgemeiner Gesundheitszustand.
Grundsätzlich gilt: Je besser die COPD kontrolliert ist und je weniger Krankheitsschübe auftreten, desto günstiger sind die Aussichten. Ein Rauchstopp, regelmäßige Bewegung, Impfungen und eine passende Therapie können dazu beitragen, die Lebensqualität und Lebenserwartung zu verbessern.
Erfahren Sie, wie Sie Ihren Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können
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Biologika: Gentechnisch hergestellte Medikamente (meist Antikörper), die gezielt gegen bestimmte Entzündungsprozesse im Körper wirken. Sie kommen für einige Menschen mit schwerem Asthma oder COPD infrage, bei denen diese Entzündungsprozesse eine wichtige Rolle spielen.
COPD: Abkürzung für Chronic Obstructive Pulmonary Disease (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
Exazerbationsrisiko (Krankheitsschübe): die Wahrscheinlichkeit, dass sich die COPD-Symptome plötzlich und akut verschlechtern, oft ausgelöst durch Atemwegsinfekte
FEV1-Wert: Abkürzung für Einsekundenkapazität. Sie beschreibt, wie viel Luft nach tiefem Einatmen innerhalb einer Sekunde kräftig ausgeatmet werden kann.
GOLD: Abkürzung für Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease. Eine internationale Fachorganisation, die Richtlinien für die Diagnose, das Management und die Prävention von COPD herausgibt.
ICS: Abkürzung für inhalative Kortikosteroide. Medikamente, die über einen Inhalator eingeatmet werden und Entzündungen in den Atemwegen reduzieren
