Mit COPD leben
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Wege zur Bewältigung von Therapieherausforderungen

Leben Sie besser mit COPD – erfahren Sie, wie Sie trotz Ihrer Lungenerkrankung wieder mehr Freude im Alltag finden können. Entdecken Sie leicht verständliche Tipps, die Ihnen helfen, Ihre Symptome zu verbessern und Atembeschwerden zu verringern. Mit den richtigen Strategien können auch Sie wieder mehr unternehmen, besser schlafen und sich insgesamt wohler fühlen.

Mehr Lebensqualität trotz COPD: Praktische Tipps für den Alltag

COPD-Behandlung: Herausforderungen erfolgreich meistern

Die Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) bringt verschiedene Herausforderungen mit sich. Mit dem richtigen Wissen können Sie Ihre COPD-Therapie optimieren und Ihre Lebensqualität deutlich verbessern.

COPD ist vielfältig

Wussten Sie, dass die COPD-Behandlung individuell angepasst werden muss aufgrund unterschiedlicher Symptomausprägungen und unterschiedlicher zugrundeliegender Pathomechanismen? Die Erkrankung zeigt sich bei jeder Patientin oder jedem Patienten anders - manche leiden unter anhaltendem Husten, andere unter Atemnot oder vermehrtem Auswurf.

Tipp: Führen Sie ein Symptom-Tagebuch und teilen Sie diese Informationen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. So kann Ihr COPD-Behandlung optimal auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden.

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Früherkennung und Diagnose

Leider wissen viele Menschen nicht, dass sie an COPD leiden, bis die Symptome stark ausgeprägt sind.

Beschwerden, auf die Sie achten sollten…

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  1. Die medizinische Behandlung von COPD beginnt oft erst nach einer akuten Verschlechterung (Exazerbation) oder wenn bereits erhebliche Einschränkungen der Lungenfunktion vorliegen.

  2. Wenn Sie anhaltende Beschwerden bemerken (Sie husten mehr als gewöhnlich, Sie sind bei Alltagsaktivitäten schneller außer Atem, verstärktes Giemen etc.) suchen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auf.

    Die medikamentöse Behandlung von COPD umfasst typischerweise eine Kombination aus schnell wirkenden und langwirksamen Arzneimitteln. Häufig verschriebene Medikamente zur Behandlung von COPD sind Inhalatoren, einschließlich:

    ● kurzwirksame Bronchodilatator-Inhalatoren (SABA)

    ● langwirksame Bronchodilatator-Inhalatoren (LAMA/LABA)

    ● Kortisoninhalatoren (inhalative Kortikosteroide, ICS)

    Für einen Teil der Patientinnen und Patienten gibt es auch neue Therapie-Optionen, für die aber die Messung der Eosinophilen im großen Blutbild eine wichtige Rolle spielt. Eosinophile, in der Fachsprache auch Eosinophile Granulozyten genannt, gehören zu den weißen Blutkörpern. Erhöhte Eosinophile zeigen eine Entzündung im Körper an. Die Entscheidung, welche COPD-Therapie sinnvoll ist, liegt bei der behandelnden Ärztin oder Arzt.

Ihre COPD-Therapie konsequent umsetzen

Die regelmäßige Einnahme Ihrer COPD-Medikamente kann durch verschiedene Faktoren erschwert werden. Nur wenige der Patientinnen und Patienten nehmen ihre Medikamente zur COPD-Behandlung wie verordnet ein, was zu mehr Krankenhausaufenthalten und schlechterer Krankheitskontrolle führt.

Für eine bessere Therapietreue:

  • Schaffen Sie tägliche Routinen für Ihre COPD-Medikation

  • Nutzen Sie Erinnerungshilfen wie Smartphone-Apps

  • Sprechen Sie offen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über Schwierigkeiten mit Ihren COPD-Medikamenten

Sind Ihre aktuellen COPD-Medikamente ausreichend?

Machen Sie den Selbsttest und finden Sie heraus, ob ihre aktuellen COPD-Medikamente noch ausreichend sind.

Zum Selbsttest

Probleme mit dem Inhalator?

Die korrekte Anwendung von Inhalatoren ist entscheidend für eine erfolgreiche COPD-Therapie. Viele Patientinnen oder Patienten machen Fehler bei der Anwendung ihrer Inhalatoren, wodurch die Medikamente für COPD nicht optimal wirken können.

Bitten Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt bei Ihrem nächsten Besuch um eine Überprüfung Ihrer Inhalationstechnik. So stellen Sie sicher, dass Ihre COPD-Behandlung mit Medikamenten optimal wirkt.

Umgang mit Nebenwirkungen der COPD-Medikation

COPD-Medikamente können Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Herzrasen oder Zittern verursachen. Einige Medikamente zur COPD-Behandlung können das Risiko für Infektionen wie Lungenentzündung erhöhen oder die Knochensubstanz verringern.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über mögliche Anpassungen Ihrer medikamentösen COPD-Behandlung.

Verschlechterungen: Besser vorbereitet sein als überrascht werden

COPD verläuft nicht immer gleichmäßig – plötzliche Verschlechterungen (Exazerbationen) können die Atmung erheblich erschweren und zu Krankenhausaufenthalten führen. Teil eines guten COPD-Managements ist die Vorbereitung auf solche Situationen.

Achten Sie auf frühe Anzeichen wie zunehmende Atemnot oder Veränderungen im Auswurf. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt können Ihnen helfen, einen Notfallplan für Ihr COPD-Management zu erstellen.

Psychische Gesundheit ist wichtig

Das Leben mit COPD kann emotional belastend sein. Angst, Depression und Gefühle der Isolation sind häufig, besonders wenn sich die Symptome verschlimmern. Die beste Behandlung für COPD berücksichtigt auch diese Aspekte.

Bleiben Sie aktiv, üben Sie Entspannungstechniken und suchen Sie Unterstützung bei Familie, Freunden oder COPD-Selbsthilfegruppen.

Weitere Informationen und Tipps zum Thema COPD und mentale Gesundheit finden Sie in unserer

Zur Broschüre

An einem DMP (Disease-Management-Programm) teilnehmen

Ein DMP hilft Ihnen, Ihre COPD besser zu kontrollieren. Sie haben regelmäßige Arztbesuche, bei denen Ihre Behandlung angepasst werden könnte, und erhalten Schulungen, um besser mit der Krankheit umzugehen. Das Programm hilft, plötzliche Verschlechterungen (Exazerbationen) frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Ziel ist es, Ihre Lebensqualität zu verbessern und Krankenhausaufenthalte zu reduzieren.

Begleiterkrankungen managen

COPD tritt oft zusammen mit anderen Gesundheitsproblemen wie Asthma, Herzerkrankungen oder Diabetes auf. Die Behandlung dieser Begleiterkrankungen kann die COPD-Behandlungsstrategie komplizierter machen.

Ihr Ärzteteam sollte über alle Ihre Erkrankungen informiert sein, damit sie gemeinsam den besten Behandlungsplan für Sie entwickeln können.

Die wichtigsten Punkte zur COPD-Behandlung:

  1. Individuelles COPD-Management: Führen Sie ein Symptom-Tagebuch um eine Verschlechterung Ihres Zustands rechtzeitig erkennen zu können.

  2. Konsequente COPD-Medikation: Nehmen Sie Ihre Medikamente regelmäßig wie verordnet ein.

  3. Optimale Anwendung der COPD-Medikamente: Achten Sie auf Ihre Inhalationstechnik und eine ordnungsgemäße Lagerung Ihrer Medikamente.

  4. Vorsorge bei COPD-Verschlechterungen (Exazerbation): Kennen Sie Ihren Notfallplan und suchen Sie rechtzeitig Ihre Ärztin und Ihren Arzt auf.

  5. Ganzheitliche COPD-Therapie: Achten Sie auch auf Ihre psychische Gesundheit und eine optimale Behandlung Ihrer Begleiterkrankungen.


Mit der richtigen COPD-Behandlung und einem guten Management Ihrer COPD können Ihre Symptome gelindert und der Krankheitsverlauf besser kontrolliert werden. Ihr Ärzteteam unterstützt Sie dabei, die für Sie beste COPD-Medikation und optimalen Behandlungsoptionen für COPD zu finden.